Gemeinsam gegen die Lebensmittelverschwendung

Eine Melone aus Brasilien, eine Banane aus Ecuador und Kartoffeln aus China. So weit reisen die Lebensmittel, die wir im Supermarkt kaufen können. Sogar Äpfel aus Neuseeland waren dabei. Diese reisen 19000 km, obwohl sie auch bei uns wachsen.

Mit all dem hat sich die vierte Klasse der Grundschule Hinterweidenthal im Sachkunde-Unterricht unter dem Thema „Gesunde und nachhaltige Ernährung“ beschäftigt.

Die Schüler*innen haben festgestellt, wie wichtig es ist, darauf zu achten, woher die Lebensmittel kommen, um das Klima zu schonen.

Aber was passiert mit dem Obst und Gemüse, wenn es nicht gekauft wird? Dann landet es in der Mülltonne! Auch damit haben sich die Kinder auseinandergesetzt. Dass rund ein Drittel unserer Lebensmittel weggeworfen werden (rund 12 Millionen Tonnen im Jahr in Deutschland) hat alle erschreckt.

Gemeinsam mit dem Spirkelbacher Mittwochsmarkt haben die Viertklässler eine Aktion gegen die Lebensmittelverschwendung gestartet. Die Schüler*innen verschenkten das vom Mittwoch übrig gebliebene Obst und Gemüse an alle Interessenten in der Pause. Das war zwar nur ein kleiner Beitrag, aber es hat allen Freude bereitet.

Die Kinder wollen auch in Zukunft zu Hause mehr darauf achten, nicht mehr so viel wegzuwerfen, denn dass die Hälfte der weggeworfenen Lebensmittel aus privaten Haushalten stammt, damit hat niemand gerechnet.

Wir danken dem Spirkelbacher Mittwochsmarkt für die Kooperation, die immer darauf bedacht sind, die übrigen Produkte eben nicht wegzuwerfen.

So konnten in unserem Fall sich viele noch an den regionalen Produkten erfreuen und sie sind nicht umsonst gewachsen.

 

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